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Geschichte

Seit seiner Gründung im Jahre 1958 durch Louis Lachat Senior, hat sich das Unternehmen schrittweise vergrössert und überstand mehrere Wirtschaftskrisen unbeschadet (insbesondere die beiden Ölkrisen in den 70er Jahren, die Uhrenkrise und die Talfahrt der Preise im Bausektor nach dem Beginn der Bauarbeiten auf der Autobahn A16).

Louis Lachat Senior, der beim Kanton Bern angestellt war, quittierte im Alter von 46 Jahren seinen Job als Beamter, um seine eigene Firma zu gründen. Er hatte schon mehrere Jahre mit dem Gedanken gespielt, bevor er 1958 die Gelegenheit ergriff und die Konzessionen des Steinbruchs in Malcôte übernahm. Dieser Steinbruch existierte seit Beginn des Jahrhunderts, wurde aber von seinen Eigentümern nie intensiv genutzt.

Mit Hilfe seiner Frau, die sich um administrative Aufgaben kümmerte und einiger Arbeiter wagte Louis Lachat Senior das verrückte Abenteuer und im Laufe der Jahre wurde das Unternehmen zu einem der bedeutensten in der Region Jura.

Die Anfänge des Unternehmens waren umständlich. Die Arbeiten im Steinbruch war damals fast ausschliesslich manuell und sehr gefährlich, vor allem in Bezug auf die Verwendung von Sprengstoff. Zudem gab es keine Telefonverbindung zwischen dem kleinen Büro des Unternehmens, welches im Haus von Louis Lachat Senior lag und dem Abbaustandort. Die Abrechnungen wurden daher am Abend bis spät in die Nacht gemacht.

Das Unternehmen Lachat SA, das jetzt der FAMSA SA gehört, besitzt ca. 40 Mitarbeiter und hat seine Aktivitäten im Laufe der Zeit ausgeweitet. Es ist heute ein Komplettanbieter von Rohstoffen für die Bauindustrie, da es sowohl hydraulischen Beton, Asphalt und Kies liefert und an Dritte Sprengarbeiten und mobile Brechanlagen anbietet.